Was Online-Übersetzer nicht können

einen professionellen

Im Zeitalter von Online-Übersetzern und Wörterbüchern wie Google Translate oder Bing, mit denen scheinbar akkurate Übersetzungen aus und in nahezu alle Sprachen nur einen Klick entfernt sind, stellt sich zunehmend die Frage, ob es überhaupt noch notwendig ist, einen professionellen Übersetzer heranzuziehen. Anwälte, Geschäftsleute und Konzerne liebäugeln angesichts des Zeit- und Kostendrucks und der nicht von der Hand zu weisenden Bequemlichkeit mit dem allzu verlockenden “Kopieren” und “Einfügen” ihrer Geschäftstexte in das Eingabefeld der Online-Übersetzer. Doch Vorsicht! Obwohl die elektronischen Übersetzer stets überarbeitet und optimiert werden und zum Teil zu wirklich eindrucksvollen Leistungen imstande sind, können die Übersetzungen von Google & Co keinesfalls eine professionell angefertigte Übersetzung ersetzen. Natürlich kann das Programm als Hilfsmittel genutzt werden, um einzelne Wörter zu übersetzen oder sich einen groben Überblick über den Inhalt eines kurzen Textes zu verschaffen. Unter keinen Umständen jedoch sollte eine Onlineübersetzung direkt publiziert oder ausländischen Behörden, Geschäftspartnern oder Arbeitgebern vorgelegt werden. Nahezu immer enthalten diese Übersetzungen nämlich Fehler, sind allgemein von mäßiger Qualität und machen daher einen schlechten Eindruck, sind oftmals unfreiwillig komisch und können Missverständnis und Empörung oder gar ernsthafte Probleme verursachen! Die Maschine übersieht zu oft Bedeutungsnuancen, Doppeldeutigkeiten, Anspielungen und technische oder juristische Feinheiten, die ungenau übersetzt im schlimmsten Fall rechtliche Folgen mit sich ziehen können.


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Zudem ist gerade bei literarischen, journalistischen und Werbetexten oft keine wörtliche, sondern eine sinngemäße Übersetzung, die zum Beispiel Humor oder kulturelle Eigenheiten beibehält, gefragt, und zu dieser ist eben nur ein erfahrener professioneller Übersetzer imstande. Zu groß ist die Gefahr, in wohlbekannte Übersetzungs-Fettnäpfchen zu treten. Das kann jeder selbst ausprobieren, indem er im Internet nach den zahlreichen Sammlungen von Stilblüten der Übersetzungsfehler sucht, oder ganz einfach mal selbst einen beliebigen Satz in einem Online-Übersetzer zunächst von Deutsch auf Englisch übersetzt, und die erhaltene Übersetzung dann zurück ins Deutsche übersetzten lässt. Das Ergebnis hat mit dem Original nur noch sehr wenig zu tun.

Besonders problematisch ist die Verwendung von Online-Übersetzern für offizielle Dokumente, die im Ausland anerkannt werden sollen. Vor allem Berufsbezeichnungen, Studienabschlüsse und Behörden müssen nämlich oftmals nicht wörtlich übersetzt werden, sondern dem jeweiligen Begriff im Zielsprachenland entsprechen. Dazu sind neben linguistischen Kompetenzen auch Kenntnisse der Kultur und des Systems des Zielsprachenlandes notwendig, die eine Maschine wohl kaum aufweisen kann. Gerade, wenn offizielle Dokumente, Urkunden, Zertifikate und dergleichen übersetzt werden sollen, ist es ratsam, einen professionellen, vereidigten Übersetzer heranzuziehen. Nur dieser kann garantieren, dass die Übersetzung alle Inhalte und Bedeutungsnuancen des Originaldokuments beibehält und im Zielland problemlos verstanden und anerkannt wird. In professionellen, renommierten Übersetzungsbüros wie CBLingua in Spanien arbeiten daher erfahrene, zum Teil muttersprachliche Übersetzer an Übersetzungen, die auf den Punkt treffen, und das oft preisgünstiger, als man erwarten würde. Der Gang zu einem professionellen Übersetzer ist daher „wenn es darauf ankommt“ in jedem Fall dem Online-Übersetzer vorzuziehen. Denn die Sicherheit, bei Kunden, Geschäftspartnern oder zukünftigen Arbeitgebern im Ausland einen professionellen Eindruck zu machen, ist zweifellos alle Kosten und Mühen wert.

Sobre Carolina Balsa Cirrito 157 Artículos

Gerente – Directora. Licenciada en Traducción e Interpretación por la Universidad de Granada.

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